25 September 2026
Der Palast der Erinnerung: Eine Ausstellung, die den Sommer geprägt hat
Vom 3. Juli bis zum 16. August 2026 verwandelte sich der Königliche Palast in Brüssel anlässlich einer interaktiven Ausstellung über Kommunikation und den Umgang mit Menschen mit Demenz in den „Palast der Erinnerung“.
Die von Dr. Kasper Bormans und dem Künstlerkollektiv Unik-ID konzipierte Ausstellung bot den Besucherinnen und Besuchern im Herzen des Spiegelsaals eine Erfahrung, die Wissenschaft, Kunst und Fantasie miteinander verband. Die Ligue Alzheimer ASBL gehörte neben der Ligue Nationale Alzheimer Liga (LINAL) und weiteren Akteuren aus dem Bereich zu den Partnern dieses Projekts.
Mehr als 128.000 Besucherinnen und Besucher
Der Erfolg übertraf die Erwartungen bei Weitem: 128.932 Menschen besuchten den Palast der Erinnerung innerhalb von sechs Wochen, was 96 % der maximalen Besucherkapazität entspricht. Dieser außergewöhnlich hohe Besucherandrang trug dazu bei, den Realitäten des Lebens mit Demenz und der Bedeutung menschlicher Verbundenheit besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
L’exposition mettait notamment en lumière les proches, les professionnels et toutes les personnes qui accompagnent au quotidien une personne vivant avec une démence. À travers des gestes simples, des miroirs, des installations et des expériences à partager, elle invitait chacun à réfléchir à une autre manière de communiquer lorsque les mots deviennent plus difficiles.
Eine Botschaft, die auch der König vermittelte
Das Projekt fand auch in der Ansprache des Königs anlässlich des Nationalfeiertags am 21. Juli 2026 besondere Resonanz. In seiner Rede sprach Seine Majestät der König über Menschen, deren kognitive Fähigkeiten allmählich nachlassen, und würdigte die Arbeit von Fachkräften, Verbänden sowie all jenen, die sie begleiten. Anschließend erklärte er, dass der Königliche Palast beschlossen habe, eine seiner Sommerausstellungen „der Kunst der Kommunikation mit Menschen zu widmen, die unter einem kognitiven Abbau leiden“.